Info zur Kastration - Tierschutzverein Katzenhilfe WAF e.V.

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Info zur Kastration

Kastration
Sie möchten gerne Ihre Katze/Ihren Kater kastrieren lassen,
aber Ihnen fehlt zur Zeit das Geld dazu?
Unter Umständen können wir Sie unterstützen!
Setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

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Deine unkastrierte Katze darf ins Freie?
Dann wird sie wohl bald Junge bekommen!      
Unkastrierte Katzen haben eine hohe Vermehrungsrate,
besonders, wenn sie Freigänger sind. Geht man davon aus, dass alle Nachkommen überleben, kann innerhalb von zwei Jahren die Population um etwa 70 Tiere ansteigen. Ihr Freigängerkater wird  zum Beispiel, von Ihnen unbemerkt, etliche Streuner- oder Freigängerinnen decken.
Katze, Kitten
Viele der neu geborenen Kätzchen gehen in den ersten Monaten ihres Lebens elendig zu Grunde.
Sie verhungern, weil die Katzenmutter infolge von Nahrungsmangel zu wenig Milch abgibt. In vielen Gebieten findet sie nämlich kaum noch genügend Mäuse, die die Hauptnahrung darstellen.            
Krankheiten dezimieren den Nachwuchs ebenfalls. Da dieses Tierleid aber meist im Verborgenen geschieht (streunende, hungrige Katzen laufen nicht im Stadtgebiet herum), wird das Katzenelend von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. All dies ist im Sinne des Tierschutzes nicht hinnehmbar! Hier ist jeder Katzenhalter mitverantwortlich.
Verlassenes Kitten
Kastrierte Katzen und Kater leben länger!
Bei der Paarung übertragene Krankheiten stellen keine Gefahr mehr dar. Revierkämpfe zwischen Katern, bei denen sie sich oft verletzen, gehören der Vergangenheit an. Auch  werden sie häuslicher. Bei der Katze unterbleibt die Rolligkeit und das damit verbundene Geschrei und der Freiheitstrieb. Gelegentlich hört man: „Die sollen doch auch ihren Spaß haben!“ Aber da hört der Spaß auf, Sex fügt den weiblichen Tieren Schmerzen zu, weil der Penis des Katers mit einem Widerhaken besetzt ist. Das soll den Eisprung auslösen.
Kastrierter Kater
Agil, rank und schlank
bleibt Ihre Katze auch nach der Kastration!  Leider glauben manche Leute, dass eine kastrierte Katze träge und dick würde und auch keine Mäuse mehr fange.              
Auch dies ist ein Irrtum! Die Wesenszüge Ihres Tieres ändern sich außerhalb der Paarungszeit in der Regel nicht. Nur bei dem einen oder anderen Kater kann es vorkommen, dass sein Appetit steigt. Dann muss man das Futter natürlich rationieren.
Kastriert, doch rank und schlank
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, eine Katze müsse wenigstens einmal werfen.
Das ist falsch und trägt  nicht dazu bei, dass sie sich danach in ihrem Leben besser fühlt! Kastrierte Kater markieren nicht, den unerträglichen Gestank gibt’s deshalb auch nicht mehr.               
Tierschützer/innen sagen: „Nur eine kastrierte Katze ist eine gute Katze!“
Junge Streunerin

Bei der Kastration wird Ihre Katze gekennzeichnet
durch einen Mikrochip und/oder eine Ohrtätowierung. Der Chip ist sehr zu empfehlen, denn die Kennzeichnung auf den Ohren verblasst im Laufe der Jahre. Wenn Sie nun Ihre Katze registrieren lassen - z.B. kostenlos bei TASSO - ist die Chance, sie bei Verlust wieder zurück zu bekommen, entschieden größer. Der Eingriff ist ungefährlich, die Belastung Ihres Tieres nicht allzu groß. Kater können schon am nächsten Tag nach der Operation wieder unbeschwert herumlaufen, die meisten Katzen ebenfalls. Ihr Tierarzt wird sie natürlich beraten.                      
© Tierschutzverein Katzenhilfe Kreis Warendorf e.V.
25.10.2019
aktualisiert am
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